Taufe, Trauung, Beerdigung…

Liebe Familie des Täuflings,

Sie interessieren sich für die Taufe Ihres Kindes. Wir freuen uns, dass Sie den Segen Gottes für das Leben des Täuflings erbitten. Hierzu einige Informationen vorab:

Taufen werden in unserer Gemeinde immer in den regulären Sonntagsgottesdiensten vollzogen, schließlich bedeutet die Taufe auch Aufnahme in die Gemeinde und da ist es schön, wenn die Gemeinde dabei ist.

In der Regel findet einmal monatlich jeweils in Flieden und in Neuhof ein Taufgottesdienst statt, in Rommerz je nach Nachfrage. Es ist gut, wenn die Anmeldung zur Taufe schon sehr früh stattfindet, damit sie im Gottesdienstplan berücksichtigt und im dreimonatlich erscheinenden Salzkorn auch veröffentlicht werden kann.

Wir versuchen, auf Ihre Terminwünsche Rücksicht zu nehmen, bitten aber um Verständnis, wenn nicht jeder Terminwunsch erfüllt werden kann. Beispielsweise hat sich die Verbindung von Tauf- und Abendmahlsgottesdienst als wenig praktikabel erwiesen.

In einem Taufgespräch einige Wochen vor der Taufe werden wir die Details des Gottesdienstes klären und den Ablauf durchgehen.

Bei jeder Taufe wird dem Täufling ein Taufspruch mitgegeben, ein Bibelvers, der als Motto über dem Leben des Getauften stehen soll. Eine ganze Reihe Vorschläge finden Sie beispielsweise unter www.taufspruch.de.

Jedes Kind, das getauft wird, sollte zumindest einen Paten / eine Patin haben. Auf jeden Fall müssen die Paten Mitglied einer christlichen Kirche sein, sonst können sie lediglich als Taufzeugen benannt werden. Zumindest ein Pate sollte der evangelischen Kirche angehören. Wohnen die Paten nicht im Bereich der Kirchengemeinde Flieden-Neuhof, so müssen sie einen Patenschein von ihrem Heimatpfarramt vorlegen.

Zur Erinnerung an den Tauftag bekommt der Täufling eine Taufkerze. Wenn Sie die Kerze selbst gestalten wollen, kann Ihnen die Kirchengemeinde das nötige Material und einige Anleitungen zur Verfügung stellen.

Falls Sie als Erwachsener getauft werden wollen sprechen Sie uns gerne an, auch da finden wir Formen, die für eine Erwachsenentaufe angemessen sind

Informationsheft zur Taufe

Ein Lied zum Thema

Konfirmation – das bedeutet Bestätigung. Mit der Konfirmation bekräftigen Konfirmandinnen und Konfirmanden ihre Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinde, die zuvor mit der Taufe, meist im Säuglingsalter, begründet wurde. Dies geschieht in einem Alter, in dem die Jugendlichen diese Entscheidung ganz bewusst treffen können. Im Alter von 14 Jahren sind Jugendliche religionsmündig und erhalten damit alle Rechte innerhalb der evangelischen Kirche. In diesem Sinn ist die Konfirmation eine «Einübung ins Christentum». Viele Familien feiern zur Konfirmation ein großes Fest.

Im Konfirmandenunterricht begleiten die Gemeinden die Jugendlichen auf dem Weg ins Erwachsenwerden.

 

Die Konfirmation in unserer Gemeinde findet immer an Pfingsten statt; wenn es viele Konfirmanden sind in Neuhof in zwei Gottesdiensten an Pfingstsonntag und an Pfingstmontag in Flieden dann in der großen katholischen Kirche.

In der Regel werden diejenigen konfirmiert, die in im Konfirmationsjahr 14 Jahre alt werden und die dann in der 8. Klasse sind. Es sind aber auch andere Absprachen möglich.

Der Konfirmandenunterricht dauert ein Jahr. Er findet parallel in Flieden und Neuhof statt und wird meistens von den Pfarrern geleitet. Konfirmierte Jugendliche gehören zum Team. Er besteht aus regelmäßigen Treffen am Dienstagnachmittag, einigen Konfirmandentagen und zwei Freizeiten.

Im Februar / März jeden Jahres laden wir Eltern und künftige Konfis zu Informationsabenden zur Anmeldung ein.

 Weitere Infos:

für Eltern: https://www.ekkw.de/ratgeber/konfirmation.html

für Konfis: https://www.konfiweb.de/

Warum lässt du dich konfirmieren?

Eine Umfrage unter 170 Konfirmanden in 10 Jahrgängen in Flieden

Bei einer Beerdigung nehmen Menschen Abschied von einem verstorbenen Menschen. Zur kirchlichen Beerdigung gehören ein Gottesdienst und die Beisetzung des Verstorbenen – manchmal am gleichen Tag, bei einer Urnenbeisetzungen auch an verschiedenen Tagen.

Bei der Feier wird der Verstorbene ausgesegnet, das heißt in Gottes Hand übergeben. Die Beerdigung ist aber nicht nur eine Feier für den Verstorbenen, sondern auch ein wichtiger Moment für die Angehörigen. Gebete und Lieder helfen, mit der eigenen Trauer umzugehen. Die Angehörigen können Gott für das Leben des Verstorbenen danken, aber auch Trost und Vergebung erfahren für die Zeiten, in denen das Zusammenleben schwierig war.

In unserer Gemeinde mit seinen vielen Ortschaften finden die Beerdigungen an ganz verschiedenen Orten statt: manchmal in unseren drei eigenen Kirchen, wenn eine Friedhofshalle vorhanden ist auch dort, wenn die Gesellschaft größer ist, dann dürfen wir auch die katholischen Kirchen benutzen.

Den Termin für die Trauerfeier sprechen Familien, Pfarramt, Bestatter und die Kommune als Träger der Friedhöfe untereinander ab.

Ein paar Tage vor der Trauerfeier treffen sich die Angehörigen noch einmal mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer und noch einmal auf das Leben des Verstorbenen zurückzuschauen und die Trauerfeier vorzubereiten.

Ist jemand zu Hause verstorben kommen die Pfarrer auch gern ins Haus, um mit der Familie am Sterbebett zu beten.

 Weitere Informationen:

https://www.ekkw.de/ratgeber/bestattung.html